Heute mal die Nr. 1!

terrorverlag-charts-29-12 KopieWelch unerwartete Ehre – beim Fanzine „Terrorverlag“, sonst doch eher den härteren Klängen zugewandt, haben wir dank Detlef Knut ja schon mal eine sehr schöne Rezension bekommen: Gelobt wird die CD „mit liebreizenden, mittelalterlichen Weisen, gespickt mit Monologen und Dialogen eines Sprechtheaters“. Fazit: „Das MUSIKTHEATER DINGO unter der Leitung von Lothar Jahn präsentiert mit dem Album eine hervorragende Arbeit in Sachen Kombination von Originaltexten und ihren deutschen Übersetzungen mit musikalischen Arrangements. Liebhaber der Szene werden dieses Album lieben lernen.“

Das Terrorverlag-Publikum teilt diese Liebe noch nicht so ganz, die Durchschnittsbewertung der CD hat sich bei knapp über 5 Punkten von 10 möglichen eingependelt, die Kundschaft dort ist traditionell sehr kritisch. Die dort am heißesten geliebten Alben stammen von Motörhead, Kreator, Accept, Overkill und Iron Maiden. Und deren Musik ist, sagen wir es einmal vorsichtig, doch nicht ganz auf der selben Wellenlänge zu suchen. Aber für Interesse sorgt die Rezi schon, heute war sie sogar die am meisten angeklickte auf der Terrorverlag-Website, was der Verlag ja immer schön in seinen Charts dokumentiert. Darauf lassen wir den Korken knallen. Und wünschen allen Freunden und „Liebhabern“ dabei gleich einen guten Rutsch!

Hier ist die Rezension!

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Rettet das Falkensteiner Minneturnier

plakat-falkenstein-2013Eins der wichtigsten Festivals der kleinen, aber feinen deutschen Minnesang-Szene droht dem Rotstift zum Opfer zu fallen: Das Falkensteiner Minneturnier wird 2013 nach sieben erfolgreichen Jahren erstmalig nicht mehr von der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen Anhalt finanziert. Eine Gruppe von Musikern und Sängern – darunter auch die Musiker vom Musiktheater Dingo – hat sich zusammengetan zur Aktion „Rettet das Falkensteiner Minneturnier“. Erstes Ergebnis ist die Planung einer Spendensammlung, einer Benefiz-CD mit den Höhepunkten des Festivals (erscheint Frühjahr 2013) und die Vorbereitung eines Benefiz-Minne-Turniers im Sommer 2013. Dabei werden alle Künstler ohne Gage auftreten. Ziel ist es, die wunderbare Reihe auf der herrlichen Burg zu retten. Thema der Veranstaltung ist „Bleiben oder scheiden? – Lieder von Abschied und Wiederkehr“. Als Termin wurde der 6. Juli 2013 gewählt, Beginn: 19.30 Uhr. Tickets oder DVD bestellen per Mail.

>> Spenden zur Erhaltung des Falkensteiner Minneturniers bitte an Dingo Musik und Theater e.V., Konto 1100 001348, Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53), Stichwort „Rettet das Minneturnier“. Für Spender außerhalb Deutschlands: I-Ban: DE 34 520 503 53 1100 00 1348, BIC-Nr.: HELA DE F1 KAS. Steuerlich absetzbare Quittungen werden ausgestellt, da der Verein gemeinnützig ist.

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Vortrag und Video zu Elisabeth von Thüringen

Video Elisabeth

Im Rahmen der Volkshochschulreihe „Frauen im Mittelalter“ findet am kommenden Sonntag, dem 4. November, um 17 Uhr im Lichtraum Kassel ein Vortrag von Dr. Lothar Jahn statt. Er wird einen Einblick in die Lebensgeschichte Elisabeths geben, dazu sind auf großer Leinwand Video-Ausschnitte aus dem von Jahn verfassten Mysterienspiel „Elisabeth: Keine wie wir“ zu sehen.

Die Heilige Elisabeth von Thüringen (1207 – 1231) war eine ungarische Königstochter, die im Alter von vier Jahren an den Hof des Thüringer Landgrafen Hermann I. gebracht wurde. Dort wuchs sie auf in einer Welt voller Pracht und Glanz. Doch sie wandte sich den Armen und Bedürftigen zu und zog die Gesellschaft ihrer Dienerinnen dem Adel vor. Trotzdem verliebte sich der Fürstensohn Ludwig in sie und machte sie als neuer Landgraf zu seiner Frau. Nach Ludwigs Tod wurde Elisabeth von der Wartburg vertrieben; mit ihrem Erbe baute sie in Marburg ein Hospital auf. Der Vortrag gibt einen Einblick in Elisabeths Leben, der Text wird illustriert durch Auszüge aus einem Mysterienspiel von Lothar Jahn, das zum Elisabethgeburtstag vom Musiktheater Dingo in der Marburger Elisabethkirche gezeigt wurde. Dem folgte eine erfolgreiche Tournee, bei denen das Stück auch in der Region zu sehen war (Kassel, Wolfhagen, Hofgeismar). Ort der Veranstaltung ist der Lichtraum Kassel (Am Rande 7, Nahe Straßenbahn-Station „Jungfernkopf“).

> So 4.11 , 17 Uhr, Lichtraum Kassel. Tickets: 8 Euro.
> Telefonische Anmeldung bei Susanne und Reinhold Schmidt , Tel: 0561-885125

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Frouwe-CD steht zum Download bereit

Frouwe-CD-Cover

Das Album „Es stunt ein frouwe alleine – Der weibliche Blick auf die Minne“ kann natürlich nach wie vor bei uns bestellt werden. Wer aber sich seine Musik lieber digital zieht, kann das gesamte Album oder auch nur einige Songs jetzt auch bei den großen Musikplattformen digital erwerben.

Hier eine Kritik des Albums, die bei www.minnesang.com erschien, Rezensent ist Florian Hellbach:

Das Album „Es stunt ein frouwe alleine“ widmet sich Frauenliedern des Hohen Mittelalters. Diese stammen aus der Feder von Frauen wie Blanka von Kastilien, Beatriz de Dia oder im kirchlichen Bereich Hildegard von Bingen und Mechthild von Magdeburg. Oder sie stammen aus dem Werk bekannter Minnesänger wie Neidhart oder Dietmar von Aist, die in einigen Liedern die Frauenperspektive einnehmen. Das Musiktheater Dingo schafft es, diese alte Musik modern klingen zu lassen. Dabei wird immer auch der Inhalt nachvollziehbar: Wenn alte Sprachen wie Provenzalisch, Latein oder Mittelhochdeutsch erklingen, werden Übersetzungen und Erklärungen musikalisch sinnvoll ins Original eingearbeitet. Das interessante Stück für mich ist „Eleonores Monolog“. Im von Susanne Schmidt eindrucksvoll vorgetragenen Text erfährt man aus der Sicht einer Frau, Eleonore von Aquitanien, wie schwer das Leben an der Seite eines Königs sein kann. Die historischen Fakten sind gut recherchiert. Musikalisch wurde das altenglische Herbstlied „Miri it is“ und die bekannte Klage von Richard Löwenherz geschickt eingearbeitet, sie unterlegen den Text atmosphärisch, ohne die Aufmerksamkeit vom Eigentlichen abzulenken. Auch der Witz fehlt nicht, etwa beim Zwiegesang zwischen „Dame Margot et Dame Maroie“ über die Liebe und bei Neidharts spritzigen Mutter-Tochter-Dialogen. Sehr erfrischend sind auch Lothar Jahns Einlagen auf Saiteninstrumenten wie Cister, Dommel. Oud und Gitarrenlaute (u.a. bei „A chantar“, „Amours ou trop“ und „Es stunt ein frouwe“).

Quelle:www.minnesang.com, „Album des Monats“, August 2012

>> CD bestellen für 15 Euro plus 3 Euro Versand per Mail
>> Download der CD bei I-Tunes, Amazon und Musicload.

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Grimmscher Sängerkrieg auf Schloss Berlepsch

Hermann und Sophie2013 gibt es eine neue Produktion von Dingo Musik und Theater e.V.: Auf Schloss Berlepsch bei Witzenhausen wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe GRIMM 2013 vom Kultursommer Nordhessen die Sage vom Sängerkrieg auf der Wartburg nachgestellt. Grundlage ist die Fassung der Sage aus dem berühmten Buch „Deutsche Sagen“ der Brüder Grimm von 1816. Die Brüder Grimm werden dabei auch persönlich in die Geschichte einführen. Die zentrale Rolle übernimmt Malte Lange, der auch schon beim „Minnespiel im Rittergut“ und „Elisabeth: Keine wir“ zu sehen war: Er verkörpert Heinrich von Ofterdingen, einen jungen Sänger der auf der Wartburg die alten Sängerkriegs-Veteranen herausfordert, was ihm fast den Kopf kostet. Als weitere Hauptdarsteller sind namhafte Interpreten der Minnesang-Szene mit dabei: Holger Schäfer als Wolfram von Eschenbach, Knud Seckel als Klingsor von Ungarland und Hans Hegner als Walther von der Vogelweide. Aber auch die Dingo-Damen bekommen ihre Glanzauftritte: Claudia Heidl wird als Elisabeth von Thüringen erscheinen , Dagmar Jahn verkörpert Frau Venus und Gerda Weinreich die Landgrafen Gattin Sophie. Ihr zur Seite steht als großzügiger Mäzen Hermann I. wie schon beim Elisabeth-Mysterienspiel Dingo-Urgestein Bernd Bonnet. Das Stück stammt aus der Feder von Lothar Jahn, die Regie liegt bei Peter Will.
> Mehr Information hier.

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Schönes „Frouwe“-Konzert in Espenau

Foto vom Auftritt in EspenauMit Sonnenblumen und leckerer Alter Wurst bedankten sich die Veranstalter vom Kulturforum Espenau für den Auftritt des Musiktheaters Dingo am 22. September in der Evangelischen Kirche Espenau-Mönchehof. Es war ein schöner, inspirierter Abend mit einem hoch interessierten Publikum. Die freundliche Aufnahme durch den Veranstalter mit Speis und Trank, die warme Kirche mit der ungewöhnlich trockenen, aber angenehm dezenten Akustik werden uns in guter Erinnerung bleiben.

Die HNA schrieb in ihrer Rezension: „Beim Singen blieben entsprechend der thematischen Vorgabe die Frauen im Vordergrund: Dagmar Jahn, Katharina grote Lambers, Susanne Schmidt, Gerda Weinreich und Claudia Heidl; die Männer von Dingo – Lothar Jahn, Reinhold Schmidt, Jan-Marcus Lapp – bildeten Hintergrundchöre, wunderbar-schnarrende Drehleiertöne, Trommelschläge, die zum Mitwippen animierten und Lautenklänge als Klangteppich.

Mit der großen Zahl der Lieder gingen einher szenisch-unterhaltsame Momente, wie das zänkische Duett der Damen Margot und Maroie; köstlich Gerda Weinreichs Darstellung des gezähmten Falken, der dann doch entflog -, der gesungene Disput zwischen Mutter und Tochter: „Mütterlein, hüte Deine Sinne!“ Dagmar Jahn zeigte sängerische Klasse mit dem Lied Hildegard von Bingens und ließ klösterliche Atmosphäre entstehen.“

Die gesamte Kritik findet sich hier.

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Dingo spielt zur Vernissage in Münden

Musiktheater Dingo Zur Vernissage der Herbstausstellung mit Märchenbildcollagen von Michael Lampe lädt der Mündener Kulturring am 23.September in das städtischen Museum des Welfenschloss in Hann. Münden ein. Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober Mittwoch bis Sonntag von 11 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Zur Vernissage gibt es mittelalterlich-märchenhafte Klänge vom Musiktheater Dingo.

Rotkäppchen, Hensel und Gretel, Rapunzel – Namen, die in uns Kindheitserinnerungen erwachen lassen. Vertraute Bilder, die wir als Kinder gesehen haben, begleiten und uns ein ganzes Leben lang.
„Literarische Landschaften – Märchenbilder aus der neuen Zeit“ nennt Michael Lampe seine Arbeiten. Seit vielen Jahren beschäftigt sich, der in Kassel geborene Künstler experimentell mit dem Thema Märchen.

Märchentexte zum Beispiel schreibt Michael Lampe als ersten Arbeitsgang handschriftlich auf die grundierte Leinwand. Oft werden diese Textfragmente später wieder übermalt oder überklebt. Aber sie sind – wenn auch zum Teil oder vollständig nicht mehr sichtbar – Bestandteil jeder Arbeit. Jedes Bild bestehe aus mehreren verborgenen Schichten.

Die Arbeiten von Michael Lampe sind aber keine reinen Illustrationen von Märchen – sie sind verfremdet und dennoch ist die Arbeitsweise von Michael Lampe ist eher traditionell. Er transportiert die visuellen Medien in seine Malerei, so stehen z.B. Comic-Motive oder vermeintlich alt-ehrwürdige Reproduktionen der Brüder Grimm gleichberechtigt nebeneinander.

Der Maler weiß, die so genannte gute alte Zeit hat es als Epoche zu keinem Zeitpunkt gegeben. Und so verbindet er märchenhafte Kulissen mit realistischen Elementen und betont die Gleichzeitigkeit.
Der Traum von der guten alten Zeit, nach dem verlorenen Paradies, dem Märchenland, wo das Wünschen noch half und das Gute belohnt wurde, ist erlaubt. Der Traum wurde wohl schon immer geträumt und vermutlich hat er zu allen Zeiten schon Trost und Kraft gespendet. Im Märchen offenbaren sich Wunschvorstellungen und Lebensweisheiten, die auch in der Gegenwart ihre Gültigkeit haben.

Das werden zur Vernissage am 23.09. um 11:15 Uhr auch die Spielleute vom Musiktheater Dingo zum Ausdruck bringen. Die Hofgeismarer Gruppe widmet sich seit vielen Jahren mittelalterlichen Stoffen und Klängen. Sie lässt auf diese Art eine Zeit lebendig werden, die die auch die Brüder Grimm besonders gefesselt hat. Mit vielstimmigem Gesang und historischen Instrumenten entführen sie die Zuhörer in eine faszinierende Welt aus Minne und Melancholie.

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